- Das Jahr 2016 -

 

Eine Auswahl von Limitierter Fine-Art-Prints

 

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Im Jahre 2016 begann meine fotografische Bestandsaufnahme meiner Bilder und meiner Übernahme meiner gesamten lyrischen Texte und auch meiner Prosateste für meine neuen Bücher "Über die Fortsetzung des Geistigen in der Kunst" und "Silbermondmädchen". Daneben entstanden Fachaufsätze und weitere Schriften zum Kunstbegriff und zum Begriff Künstler. Außerdem erarbeitete ich mir die notwendigen weiteren Kenntnisse für die großflächige Druckkunst als limitierter "Fine-art-opus-Print", wie ich meine diesbezügliche Technik benenne. Einige dieser Werke aus 2016 stelle ich hier ein.

 

Limitierter Fine-Art-Prints aus 2016

 

 

- Das Jahr 2017 -

 

Eine Auswahl von Materialmontagen, Serien, Zeichnungen und Bildern

 

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- Das Jahr 2018 -

 

Eine Auswahl von Materialmontagen, Serien, Zeichnungen und Bildern

 

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Lichter

 

Unter den Dächern die Lichter ahnen nur, dass sie treffen eine handbreit mein Schweigen. Was ich gebären will, ist nur noch einmal ein neues Leben.

 

Und darum werde ich mich noch einmal fortschleppen ins Dorf. Will den Rasiermesserschnitt tun, der mir alle Last abschneidet und mich nur mäßig verletzt.

 

So sei´s!

 

es! und es!

 

***

 

Lübbecke, den 20. November 2018

Sprechbild mit Textilfarben, Filzstift und Text auf Papier

Breite 19,7 cm * Höhe 29,0 cm

Werkverzeichnis Nachträge


 

“Frau im Krieg” 2

 

Dana, das syrische Mädchen

- In Anlehnung an Rainer Maria Rilkes Gedicht „Der Panther“ -

 

Ihr Blick ist vom Vorüberziehen der Horden

so leer geworden, dass er nichts mehr hält.
Sie sah das Foltern und das Morden
und Bomben zerstörten ihre kleine Welt.


Schritte voll Angst; Entsetzen vor der Hütte,
wo blutverströmend ihre Mutter liegt,
sind nun erstarrt. Die hoffnungsvolle Bitte
auf Leben - auf Mutterhilfe - bleibt versiegt.


Nur manchmal geht ein Sonnenstrahl in die Pupille.
Ihr Aug´ bleibt tränenlos.
Doch dann fließt Hoffnung ein;
geht durch des Körpers totengleiche Stille -
hört in der Seele auf zu sein.

 

***

WVZ 4.265 a / datiert im Jahre 2018 / Limitierter Fine-Art-Print 1 v. 5 / Maße b 70,0 cm * h 50,0 cm

Lasst uns alle hoffen, dass der Wahnsinn, an dem jetzt auch Deutschland teilnimmt, bald zu einem guten Ende führt.

 

- Das Jahr 2019 -

 

Im Jahr 2019 entstanden nur einige wenige Kunstwerke, da ich in diesem Jahr vollumfänglich mit der Fertigstellung meiner als limitierte Kunsteditionen herausgegebenen Bücher "Silbermondmädchen" und "Über die Fortsetzung des Geistigen in der Kunst" beschäftigt war. Um zu den limitierten Kunsteditionen zu gelangen, bitte den Titel in der Vorzeile anklicken.

 

 

- Das Jahr 2020 -

 

Eine Auswahl von insgesamt 31 Bildern inspiriert durch die Corona-Krise ist hier eingestellt.

Eine limitierte Kunstedition bezogen auf die Corona-Zeit wurde ebenfalls herausgegebenen. Weitere Infos zu dieser Kunstedition findet ihr,

wenn ihr folgenden Link "Blutmond - Literatur und Kunst zur Zeitgeschichte" anklickt.

 

Für Vergrößerung bitte auf die Bilder klicken, für weitere Infos zu den Bildern bitte ebenfalls unter dem Link "Blutmond" auf die dort ebenfalls eingestellten Bilder klicken.

 

Rückblick


Vor wie viele Wände bin ich gelaufen? Ich weiß es nicht mehr. Was wäre gewesen, wäre es eine Wand zu viel gewesen? Fünfzehn Jahre hat uns die Kor-ruption gequält. Kaum einer reichte die Hand. Man schlug unsere Seelen blutig und quälte uns mit Angst. Wir wurden verletzt und gedemütigt, nur weil wir unseren Traum leben wollten. Man quälte mich mit Kriegen, die ich nicht wollte, mit Ungerechtigkeit gegen so viele Menschen, die ich nicht verhin-dern konnte. In tiefster Not und Ausweglosigkeit merkte ich, dass ich aus dem Holze geschnitzt war, aus dem auch Terroristen entstehen. Wären meine Ventile nicht andere gewesen, hätten meine Mündungsfeuer auch aus metallenen Gegenständen kommen können. Gottlob ist es anders gekommen.


Darum gilt es insbesondere für freie Künstler, die aufgrund ihrer künstlerischen Freiheit das Wort erheben können: Helfen wir ein wenig mit, diese Welt friedlicher und gerechter zu machen. Verschließen wir nicht unsere Augen vor dem täglichen Wahnsinn in unseren Gesellschaften. Künstler müssen an-klagen und das Wort erheben. Das ist unsere Aufgabe in Wort, Schrift, Musik und Bild.

 

Sonnenaufgang

 

Es ist stockdunkel um 07.20 Uhr auf dem Weg zum Meer. Der abnehmende Mond wirft ein diffuses Licht auf den Strand. Über mir ein Bilderbuchsternen-himmel. Mein Kreuz des Südens langsam verblassend in zunehmender Helligkeit. Rechts neben den Hochhäusern von Torrox in Mitten des Horizonts am Ende des Meeres ein rötliches Leuchten. Größer, röter und heller. Möwen durchfliegen dieses Licht. Schwarze Nachtfalter am schaurig schönen Horizont. Unwirklichkeit steigt auf und der schwarze Himmel begibt sich ins Blau - dunkler, tiefer. Dann ein rotes Wippen auf den Wogen. Die Sonne steigt mit Macht aus dem Meer; vor mir ein blutroter Horizont durch ihre gewaltige, rote Scheibe im schwächer werdenden Rot des Morgens. Ich erhebe mich von meinem Felsplatz, mich verneigend vor ihr in ehrfürchtiger Stille.

 

Das ist Frieden!