- Das Jahr 2000 -

 

  

Eine Auswahl von Skulpturen, Materialmontagen, Serien, Zeichnungen und Bildern

 

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Gebetsstäbe - entstanden im Jahre 2000

 

20 Einzelbilder / Einzelzeichnungen / Sprechbilder aus dem Jahre 2000 - nicht serienzugehörig - Auswahl

 

 

Serie "Die Bibel" in 27 Blättern aus dem Abschluß eines Studiums aus Lesungen als Kunstexzes einer Nacht.

Mit offener Frage: "Wer könnte der Kraft deines (wessens) Arms widerstehen?”

 

Jesus
Würde Jesus heute hier wandeln
Verfolgtet ihr ihn als Revolutionär
Ihr würdet mit ihm nur verhandeln
Mit angeschlagenem Maschinengewehr!


Denn Jesus wäre Jude und Pole
Auch Asylant aus Schwarzafrika
Frieden wäre seine Parole
Dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr.


Die Sozialdemokraten
Hätte er beschimpft und verlacht
Weil sie Ideale verraten
Für falsche Macht!


Er nähme den Reichen die Gelder
Ihr hättet ihn vors Gericht gebracht
Jesus bestellte den Armen die Felder
Und ihr hättet ihn umgebracht.


Und den Christdemokraten
Mit dem C vor der Demokratie
Hätte Jesus verraten
Was er hält von Blasphemie!


Er würde den Papst verklagen
Auch kehren vor eurem Haus
Um euch von der Macht zu verjagen
Und träte aus der Kirche aus.


Er würde fordern die Liebe
Neu gründen Kommune 1
Und wenn er länger hier bliebe
Vielleicht handeln wie Holger Meins?


Er bekämpfte die Grünen
Die antraten mit seinen Werten
Doch für die Macht auf den Bühnen
Der Welt zum Opportunismus umkehrten.


Und Judas´e gäbe es heute viele
Die ihn verrieten für Geld
Nur mit dem einen Ziele
Ein eigenes Stück Macht in der Welt.


Würde Jesus heute hier wandeln
Verfolgtet ihr ihn als Revolutionär
Ihr würdet mit ihm nur verhandeln
Mit angeschlagenem Maschinengewehr!


Käme Jesus von droben

Er wäre dunkelstes Rot.
Wäre er nicht oben
Ihr schlüget ihn tot!

 

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© by Gerhard Pollheide

 

 

Serien und Bilderauswahl aus Serien über die Liebe - entstanden im Jahr 2000

 

Anna


Anna, eine wundervolle Frau, eine Zauberin, schenkte mir einige Tage ihres Lebens.

Es war eine atemberaubende Zeit voller Liebe und Zärtlichkeit in Boddin.

Die Luft flirrte und knisterte bei unseren Begegnungen.

Eine kurze, wunderschöne Liebe, die ich nie vergessen werde.

Anna hat einen festen Platz tief im Süden meines Herzens.

 

***

 

Wanderherz


Violinen locken dich ins Fadenkreuz!

Wanderherz!
Küßt sich lächelnd durch die kalte Welt! Dahinter!
Wanderherz!

 

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Zeichnungen - Serie von 5 Arbeiten aus September 2000

 

Vier ausgewählte Digitaldrucke aus PC-Zeichnungen im Jahre 2000

 

 

Fax-Kunst zum 45. Geburtstag von Stephan Krawczyk am 31.12.2000

 

 

 

Serie von 9 Arbeiten mit dem Vorblatttitel:

 

“Leer gemalte Seelenfragen des Tages 6.9.00 mit der Bewältigung aller aufgelaufenen “Seelenfrüchte” - und sagte kein einziges Wort!”

 

 

 

Serie von 6 Zeichnungen mit der Beschreibung verschiedenster Sinnes- und Seelenzustände am 19.09.2000

 

 

Serie "Ikonen" - 8 Arbeiten aus Juli 2000

 

Ikonen

 

Widerstandsfragmente,
praktisch Ikonen dieses Systems,
werden sich ausnehmen
wie Kathedralen im Mittelalter.


Beschwörungsformeln werden
verwischt werden.
Die reine Energie
nach der Masse
wird neue Produktpaletten
aus reiner Information
über geistige Kanäle senden.


Ein spektakulärer Befreiungsschlag,
der auf reiner Energie und
Geschwindigkeit dahin rasenden,
sich stets erweiternden Schöpfung.

 

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Serie von 5 Arbeiten (einige erstellt zusammen mit Doris) - entstanden im August 2000 im Jagdschloss Göhrde

 

Doris


Ich kam aus Doriswunderland / War geistig völlig abgebrannt / Und saß herum im Dunkel / Trotzdem Gemunkel


Denn die uns sahen / Muß ich gestehen / Konnten erahnen / Daß etwas geschehen


Sie konnten nicht glauben / Es fiel ihnen schwer / War da nicht mehr


Ich war in Doriswunderland / Und brannte völlig leer / Wir waren viel zu artverwandt


Drum irrten die sich sehr

 

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Sprechbilder- und Zeichnungs-Serie von 9 Arbeiten vom 23. Oktober 2000

 

 

Einzelbilder aus diversen Serien - 6 Arbeiten aus dem Jahre 2000 mit verschiedenen Entstehungsdaten

 

Zukunft


Die Wanderjahre sind lang. Manchmal überschreiten sie ein Leben.

Warum willst du nicht begreifen: „Was du tust, kommt nur dir zu Gute oder zu Schaden. Zu Gute sind Spuren, sind Zukunft.

Deine, die du hinterläßt! Zu Schaden ist das Nichts, oder Spuren, alte Spuren der Vergangenheit.“


Warum gibt es Liebe, warum Glauben und Hoffnung, warum Geist und Intelligenz?

Zu oft erfahren wir hieraus Schmerzen. Schmerzen, die uns mehr töten als der Tod.

Schließ die Augen und sieh deinen freien Geist fliegen! Reiß dir die Maske ab! Sieh dich, wie du wirklich bist!

Und laß auch andere dich so sehen. Du wirst viele angebliche Freunde und Achtungen verlieren.
Aber gewinnen, geliebt zu werden und dich zu lieben. Du hast endlich die dir übertragenen Aufgaben wahrgenommen!

Denn dein Leben hat einen Sinn. Jedes Leben hat einen Sinn!


Oft sind wir es selbst, die diesen Sinn, somit unser Leben zerstören! Wir werden dann ohne Zukunft sterben.

Und auf den Mauern unserer Zeit wird unser Nachruf schnell verblassen.
Leben hat nichts mit Alter, Krankheit und Tod zu tun. Einfach nur mit Leben!

Jeden einzelnen Tag leben, ohne für den nächsten Tag zu sorgen, den du ohnehin nicht in der Lage bist, zu beeinflussen.

Tagträumer werden das erleben, was Zukunft heißt, Vorsorger in der Vergangenheit verschwinden!

 

Nutze dein heißes Herz; jeder hat es! Rufe und schreie gegen die Vorsorger.
Kämpfe gegen die Kleingeister, die 90 % unseres Alls bevölkern. Lebe jeden einzelnen Tag und nutze ihn durch deine Liebe!

Liebe zu dir und zu denen, die ihrer wert sind!


Sei mächtig und regiere dich selbst!

Und glaube daran, daß keine Evolution dich aus dem Nichts entstehen ließ!

Liebe und Geist werden die Zukunft sein, die du im tiefen Süden deines Herzen finden wirst!


* * *

 

 

Vier von vielen meiner am PC veränderten Landschaftsfotos in der Uckermark im Juni 2000

 

 

 

Sprechbilder- und Zeichnungen-Serie als Interpretationen diverser Lieder vom 06.11.2000

 

Dazu Vorblatt mir dem nachfolgenden auf die Serie bezogenen Text:

 

 

The boxer

 

Lei le lei.

Zweig geht sparzieren.

Komfort um Rache.

Mücken im Hirn.

Verantwortung im Herzen.

 

Wohin sie nicht gehört.

 

Nicht wissen

was ich nicht weiß.

Welche Wege

soll ich gehen.

 

Heute geh ich

Lei - le - lei.

Lei le Lala lei le lai

La le la la lai

 

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Serie von vier Grafiken / Zeichnungen, entstanden am 19.07.2000 in Bad Saarow

 

Es gibt viel zu bearbeiten, im historischen Sinne. Doch unsere bekannten, auch früheren, Institutionen, große, alten Firmen, Menschen, Länder und vieles mehr, sind, historisch gesehen, voller Lücken. Wir dürfen nicht nur draufschauen, sondern auch dahinter sehen, um die vielen historischen Lücken zu füllen. Denn das heißt, aus der Vergangenheit zu lernen und die neuen Wege besser begehbar zu machen. Ohne diese Aufarbeitung lässt sich der Weg auch zum Frieden nicht finden.

 

Serie von 4 Malereien entstanden im Jagdschloss Göhrde am 14.08.2000

 

Meine Feststellung:

"Der Tellerrand ist nicht das Ende des Horizonts, wie es viele zu denken scheinen!

 

Serie “Brandmale” - mit 3 Malereien vom 21.09.2000

 

 

Serie von 15 Sprechbildern, meine Gedanken am 11.08.2000 in der Göhrde in Text und Malerei wiedergebend.

 

Text auf dem Einband der Serie:

“Im schönsten Wasser musizierender Vögel sehe ich das Lindgrün - Englischrot. Nichts ist geblieben von dem Ventil! Und es riecht nach bitteren
Mandeln. Das Publikum lebt nur acht Tage. Ich schließe das Handschuhfach - weil Herr Neunmalklug die Pleite riecht. Bedauern ist wie Propheten auf
Pulverfässer binden - oder umgekehrt.”

 

 

Serie von 5 Malereien vom 14.12.2000, entstanden in Wiesmoor

 

 

Serie von 5 Malereien vom 21.09.2000, entstanden in Boddin

 

 

Platzabriebe in der Göhrde - Serie von 4 Arbeiten vom 17.08.2000

 

Platzabriebe

 

Ein Platzabrieb ist die mit farbiger Öl- bzw. Wachskreide abgeriebene Stelle, die ich für einen Augenblick berührte oder besetzte, um seine augenblickliche Struktur, so, wie sie nie wieder sein wird, für diesen einen (meinen) Augenblick festzuhalten. So entstanden die nachfolgenden Platzabriebe und weitere 26 Platzabriebe während meiner Europareise mit meiner Harley-Davidson unter anderem am südlichsten und nördlichsten Punkt Europas. Ich nehme also Papier und Kreide, lege das Papier auf den Platz, auf dem ich in die-sem Augenblick verweile und reibe mit der Kreide das Papier ab. So halte ich die Strukturen des Platzes fest, so wie sie sich in diesem einen Augenblick darstellten, an dem ich auf ihm verweilte. Nur in diesem Augenblick ist die Struktur so, wie ich sie auf meinen Platzabrieb festhalte. Sie, meine Verweilplätze, werden nie wieder so sein. Jeder Windhauch, jeder Fliegenschiss, verändert seine Strukturen. Diese Abriebe sind für mich viel mehr als Fotos.

 

 

Serie von 19 Selbstbildnissen

mit 3 weiteren abschließenden und ergänzenden Bildern, entstanden am 11.12.2000 in Wiesmoor